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Und wieder naht der Winter…

Und wieder naht der Winter…

Grund genug Vorkehrungen zu treffen. Man organisiert sich mit den Service-Unternehmen, alle nötigen und möglichen Termine zur Wartung von Gebäuden, außenstehenden technischen Anlagen und Dächern noch vor Einbruch des Winters zu planen und einzuhalten. Einfach um die schlechte Witterung im Winter zu vermeiden, und damit die Arbeitsrisiken für die eigenen Beschäftigten und Zulieferer zu minimieren.

 

Kennzahlen zur Arbeitsunfallstatistik Winter 14/15

Zu Recht, wie eine Auswertung der BG Bau aus dem Winter 14/15 zeigt. So ereigneten sich auf deutschen Baustellen ungefähr 19.800 zum Teil schwere Arbeitsunfälle. Vor allem rutschige Böden und schlechte Lichtverhältnisse sind dafür verantwortlich gewesen. Zahlreiche Beschäftigte erlitten einen Unfall, weil zum Beispiel beim Warten vereister Maschinen sie ausrutschten oder stolperten.

Ein weiteres Problem sind ebenfalls krankheitsbedingte Fehlzeiten. Falsche Bekleidung kann im Winter zu hartnäckigen Erkältungen, chronischen Erkrankungen der Atemwege sowie des Muskel- und Skelettsystems führen. Der Fehlzeitenreport 2015 der AOK besagt, dass die jährliche Arbeitsunfähigkeit beispielsweise im Hoch- und Tiefbau bei 15,4 Tagen lag. Die Beschäftigten der Baubranche insgesamt waren im Schnitt 13,1 Tage arbeitsunfähig geschrieben. Das waren 1,2 Tage mehr als im Durchschnitt aller Branchen.

Quelle: BG Bau: „Vor Unfällen und Kälte schützen“, Oktober 2016, Online erhältlich: http://www.bgbau.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-2016/vor-unfaellen-und-kaelte-schuetzen (Stand 07.01.2016)

 

Eine solide Vorbereitung ist Grundlage

Was aber, wenn die Notwendigkeit besteht auch bei schlechtem Wetter, bei Eis und Schnee auf das Dach gehen zu müssen, um zum Beispiel ein defektes Teil eines Wärmetauschers zu reparieren? Oder ein vom Schnee überladenes Dach zu räumen ist? Die Enteisung der Lichtkuppel ansteht, da sie sich sonst nicht mehr öffnen lässt? Verstopfte Regenrinnen oder Dachgullys frei zu machen sind?

Kleidung

Versorgen Sie Ihre Mitarbeiter, die auf dem Dach also im Freien arbeiten müssen, mit wintertauglicher und wetterfester Schutzkleidung. Sie sollte winddicht sein, warm halten und gleichzeitig in der Lage sein, auftretende Feuchtigkeit durch Schwitzen nach außen abzuleiten. Ein optimaler Luft- und Wärmeaustausch zwischen Körper und Umgebung ermöglicht, dass der Mitarbeiter nicht auskühlt. Vergessen Sie nicht den Helm, der mit einem Innenfutter ausgestattet werden kann, und für die nötige Sicherheit sorgt.

Lichtverhältnisse

Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung auf dem Dach. Im schlimmsten Fall können Stürze auf dem Dach tragisch enden.

Stolperfallen vermeiden oder kenntlich machen

Blitzschutzleitungen oder auch Absturzsicherungen sollten entweder gut zu erkennen oder markiert sein. So vermeiden Sie auch hier die Sturzgefahr.

Rutschige Böden

Entfernen Sie auslaufende Flüssigkeiten auf Dächern umgehend, da sie ebenfalls eine Stolperfalle bzw. Rutschgefahr darstellen.

Arbeitsorganisation

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit sich mit warmen Getränken und in beheizten Räumlichkeiten aufzuwärmen. Auch so beugen Sie krankheitsbedingten Fehlzeiten vor.

Quelle: BG Bau: „Vor Unfällen und Kälte schützen“, Oktober 2016, Online erhältlich: http://www.bgbau.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-2016/vor-unfaellen-und-kaelte-schuetzen (Stand 07.01.2016)

 

Methodisches Vorgehen ist angeraten

  • Ein guter Plan mit einer umfangreichen Checkliste und ein geschärfter Blick verhindert Unfälle bevor die Gefahr entsteht.
  • Erstellen Sie den Plan Dach- und Gebäudespezifisch, da jedes Dach eigene Bedingungen aufweist.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter sorgfältig an, insbesondere auf die individuellen Begebenheiten des Daches. Auch wenn das unliebsam und ungeliebt scheint, der Mitarbeiter wird Ihren Rat bestimmt dennoch aus reinem Eigeninteresse umsetzen.

 

Die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter endet nicht mit dem Abhaken einer Checkliste

Sie sollten daher in jedem Fall noch vor dem kommenden Winter dafür Sorge tragen, dass Ihre Dächer absturzsicher sind. Gesetzlich ist der Hauseigentümer in jedem Fall verpflichtet, finden Sie hier weitere Informationen zur Gesetzeslage.

Die Sichtbarkeit von Absturzsicherungsmaßnahmen spielt gerade im Winter eine große Rolle, insbesondere in den gebirgigen Regionen, wo im Winter meist noch Schnee fällt. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen sind gut sichtbare Absturzsicherungen die kluge Alternative.

Daher könnte unser Geländerystem KEE GUARD das Produkt Ihrer Wahl sein, ein Geländersystem das nicht nur Abstürzen vorbeugt, sondern auch bei schlechten Sichtverhältnissen das Ende des Daches sichtbar macht.

Wir beraten Sie gern bei der Konzeption der Absturzsicherung für ihr Dach.

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