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Hitze - und Ihre Gefahren bei Dacharbeiten

Hitze - und Ihre Gefahren bei Dacharbeiten

Die aktuelle Hitze gefährdet alle Arbeiter, die im Freien tätig sind auf verschiedenste Arten und Weisen. Im besten Fall plant man die Arbeitstermine so, dass die witterungsbedingten Gefahren nicht eintreten können. Manchmal sind Wartungs- und Reparaturarbeiten zum Beispiel auf dem Dach jedoch unverzichtbar und so dringend nötig, um einen Produktionsausfall zu vermeiden, dass sich Arbeiter auch diesen witterungsbedingten Gefahren aussetzen müssen. Um sich ausreichend vor den Gefahren der Sonne zu schützen, finden Sie bei uns eine Übersicht mit hilfreichen Tipps und Hinweisen.

Wie genau sehen die Gefahren aus?

Bei hohen Temperaturen und viel Sonnenschein kann Arbeiten im Freien den Körper stark belasten. Starke Hitze kann den Kreislauf belasten und sogar bis zum Tod führen.

Die intensive UV-Strahlung ist besonders gefährlich. Sie kann die Augen schädigen sowie Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Diese Gesundheitsschäden können vermieden werden.

Insbesondere die Fälle von hellem Hautkrebs, ausgelöst durch übermäßige UV-Strahlung, sind laut DGUV seit 2017 gestiegen.

Es gilt: Je länger und intensiver die Sonnenbestrahlung ist, desto höher ist die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung.

Wie schütze ich meine Mitarbeiter am besten vor Hitze und UV-Strahlung?

  • Arbeitszeiten an die Sonnenstrahlung anpassen, z. B. die Morgen- oder Abendstunden nutzen
  • Arbeitsplätze mit Schattenspender versehen
  • Baumaschinen und Fahrzeuge mit Klimaanlagen bereitstellen
  • Für eine gute Belüftung der Arbeitsbereiche sorgen
  • Ausreichend Getränke zur Verfügung stellen

Wie schützen sich meine Mitarbeiter?

  • Tätigkeiten wenn möglich im Schatten ausführen und direkte Sonneneinstrahlung meiden (besonders zwischen 11 Uhr und 15 Uhr)
  • Kopfbedeckung und körperbedeckende, luftdurchlässige Kleidung tragen
  • Sonnenschutzbrille tragen (nach DIN EN 166 und DIN EN 172)
  • Ausreichend trinken: Mineralwasser, Fruchtschorle (mind. 2,5 Liter), Alkohol meiden
  • Leichte Mahlzeiten bevorzugen
  • Unbedeckte Haut vor Arbeitsbeginn reichlich mit UV-Schutzcreme (LSF ≥ 30) eincremen, alle zwei Stunden wiederholen
  • Regelmäßige Pausen im Schatten machen

Erkennen und Helfen!

Hitzebelastung und Hitzschlag - Was ist zu tun? Welche Anzeichen gibt es?

Rechtliche Bestimmungen

Der Arbeitgeber ist im Rahmen des Arbeitsschutzes (§ 3 Arbeitsschutzgesetz) verpflichtet, für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und zum Schutz vor arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren geeignete technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen zu ergreifen.

Die BG Bau bietet ein übersichtliches Dokument zum Thema „Sonnenschutz auf dem Bau" mit Hilfestellung bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.

Präventivmaßnahmen

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter für die Gefahren bei Arbeiten in der Hitze!

Nutzen Sie doch einfach die oben genannte Grafik in Ihrer kommenden Mitarbeiterzeitung.
(Wir möchten Ihnen die oben stehende Grafik gerne zur Verwendung in Ihrer Mitarbeiterzeitung oder Ihrem internen Newsletter zur Verfügung stellen, um Ihre Mitarbeiter zu sensibilisieren. Senden Sie uns einfach eine kurze Anfrage mit Betreff "Hitzegrafik", dem Verwendungszweck und Zeitraum der Nutzung an [email protected] Wir senden Ihnen dann gerne die Grafik und eine Nutzungsbestätigung zu.)

Die Belastung des Körpers bei Hitze beeinträchtigt durch die vielen Symptome vor allem die Konzentrationsfähigkeit, welche gerade bei Arbeiten auf dem Dach besonders gefragt sind, um sich vor Unfällen zu schützen.

Sichere Wegeführung mit KEE WALK, kollektive Sicherungsmaßnahmen mit KEEGUARD und KEE DOME sowie sichere Zugangslösungen mit KEE GATE auf Dächer, Kee Safety bietet Ihnen ein umfangreiches Lösungsangebot, um Ihre Mitarbeiter auf dem Dach vor Absturz zu bewahren.

 

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Quelle: BG Bau, Infoblatt "Sonnenschutz auf dem Bau", April 2018.
Online erhältlich unter: https://www.bgbau.de/praev/schwerpunktthemen/uv-strahlung/downloads/downloads-1/sonnenschutz-auf-dem-bau

Quelle: DGUV, "DGUV Kompakt", Juli - August 2018.
Online erhältlich unter: https://www.dguv.de/medien/inhalt/mediencenter/dguv-kompakt/2018/20180720_dguv_kompakt.pdf