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Tödlicher Sturz durch Oberlicht auf einem Uni-Dach

Tödlicher Sturz durch Oberlicht auf einem Uni-Dach

Sobald sich eine Person in der Mitte eines Flachdaches aufhält, dann befindet sie sich in Sicherheit, oder?
Ein 28-jähriger Mann hat dies scheinbar angenommen und ist an einem Samstagmorgen mit weiteren Freunden über ein Gerüst auf das Dach eines Hörsaalgebäudes der Universität Germersheim (Rheinland-Pfalz) gestiegen. Auf dem Dach trat er auf ein Oberlicht aus Kunststoff. Das Oberlicht brach zusammen und der Mann stürzte rund acht Meter in die Tiefe. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Er erlag jedoch seinen schweren Verletzungen und starb.    

Quelle:
Pfalz Express (Hrsg.; 23.04.2016): Germersheim: Aufs Unidach gestiegen und beim Absturz lebensgefährlich verletzt. URL: http://www.pfalz-express.de/germersheim-aufs-unidach-gestiegen-und-beim-absturz-lebensgefaehrlich-verletzt/

 

Gefahren durch Oberlichter und Lichtkuppeln

Die Gefahren auf Flachdächern werden viel zu häufig unterschätzt. Auch wenn das Dach am Dachrand mit einem Absturzgeländer gesichert ist, gibt es noch zahlreiche Gefahrenstellen auf dem Dach selbst: Lichtkuppeln, Oberlichter oder Dachluken vermitteln oftmals ein falsches Gefühl von Sicherheit. Sie sehen sehr stabil aus und so dachte wahrscheinlich auch der junge Mann auf dem Uni-Dach in Germersheim, dass er sich gefahrenlos auf dem Dach aufhalten könne. Die meisten Lichtkuppeln sind jedoch nicht trittfest und demzufolge als Löcher im Dach anzusehen.

Auch wenn eine Person, die sich auf dem Dach befindet, die Gefahren von Lichtkuppeln kennt, kann es schnell passieren, dass sie aus Versehen einen Schritt zu viel nach hinten macht oder gar auf die Lichtkuppel fällt. Weiterhin sind Lichtkuppeln unter viel Laub im Herbst oder einer Schneeschicht im Winter kaum oder gar nicht sichtbar. Lichtkuppeln müssen gesichert werden, um Unfälle und Todesfälle infolge eines Durchsturzes zu verhindern.

 

Gesetzliche Regelungen zu Lichtkuppeln und Lichtbändern

 In den technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.1 Punkt 7.1 (3) ist vorgeschrieben, dass Lichtkuppeln und Lichtbänder, die nicht durchtrittsicher sind, mit geeigneten Umwehrungen, Überdeckungen oder Unterspannungen ausgeführt sein müssen, um einen Durchsturz zu verhindern. Lesen Sie mehr dazu in der Broschüre Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Normen für Absturzsicherungen.

 

Lösungen zur Sicherung von Lichtkuppeln

Kee Safety bietet mit den freistehenden Absturzsicherungen KEE DOME und KEE DOME MINI Lösungen für eine Durchbrech- und Durchsturzsicherung Ihrer Lichtkuppeln, Lichtbänder, Dachluken und RWAs. Die Lichtkuppelsicherung KEE DOME erfüllt nicht nur die gesetzlichen Vorschriften des Arbeitsschutzgesetztes, der Betriebssicherheitsverordnung und des Geräte- und Produktsicherheitsgesetztes, sondern ist auch konform nach der DIN EN ISO 14122-3. Die Montage ist schnell und einfach, da KEE DOME als montagefertiges Kit geliefert wird. Aufgrund der freistehenden Lösung entfallen aufwändige Arbeiten wie Bohren oder Schweißen.

Weitere Informationen zu den Lichtkuppelsicherungen von Kee Safety finden Sie auf den Produktseiten:

Produktseite KEE DOME

Produktseite KEE DOME MINI